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Qi Yoga, Basenfasten & Wandern im Bergischen Land – wie jedes Jahr freue ich mich ganz besonders auf unsere Bergischen Fastentage in und um Much. Die turbulente Karnevalszeit liegt hinter uns, der Frühling naht mit Macht – wir nehmen uns Zeit für mehr Leichtigkeit – in Stabilität und Flexibilität. Herzlich, Petra Terpe.

 

 

 

Yogapose Kind

 

 

Salatauswahl

 

 

 

 

 

Was uns erwartet:

 

Qi Yoga

 

Wir werden verschiedene Yogaübungen lernen, die uns bei der Entgiftung und Entschlackung unterstützen. Gleichzeitig zielen diese Übungen darauf ab, unsere neu erwachenden Energien zielgerichtet einzusetzen.

 

Basenfasten

 

Nach dem vielfältigen, positiven Feedback im letzten Jahr bieten wir auch 2018 die Bergischen Fastentage mit Basenfasten an. Das heißt, wir nehmen mehr zu uns als beim reinen Fasten – es gibt vor allem leckere selbstgemachte Gemüsebrühe oder -suppe aus Bioprodukten (überwiegend vom Mucher Biobauern), Äpfel, Nüsse, sowie Anleitung zur Herstellung leichter basischer Gerichte für den Nachmittag und Abend zu Hause. Zur Vorbereitung ist es angeraten, in der Woche vorher auf Alkohol, tierische Nahrung, auch Milch zu verzichten sowie den Genuss von Kaffee und Schwarztee zu verringern.

 

Wandern light

 

Jeden Tag zieht es uns hinaus, wir wandern – gemütlich oder etwas zügiger, je nach Wunsch der Gruppe – durch das frühlingsschöne Bergische Land, an sprudelnden Bächlein vorbei, an stillen Seen rasten zur Kontemplation, durch die ergrünenden Buchenwälder, über erdig duftende Waldpfade.

 

Unterkunft

 

Zum ersten Mal bieten wir die Möglichkeit, eine Unterkunft zu buchen. Bitte mit der Buchung angeben, ob ein Zimmer oder eine Ferienwohnung gewünscht wird, wir kümmern uns gerne um etwas Passendes.

 

Ablauf

 
Khalil Gibran
Fastenvorbereitung | Fr – So | 1. – 3. Tag

 

Die Entlastungstage finden individuell von Freitag bis Sonntag zu Hause statt.

Falls Sie es nicht im Haus haben besorgen Sie sich Glaubersalz o.ä. (Apotheke) zur Darmreinigung ab Sonntag.

An diesem Wochenende trinken wir bereits mehr als üblicherweise:

    • ayurvedisches Wasser, d.h. warmes Wasser, welches mindestens eine Viertelstunde gekocht hat
    • warmes Ingwerwasser, d.h. Wasser mit trockenem Ingwerpulver oder/und frischen Ingwerstücken aufkochen und abkühlen lassen
    • basische Kräutertees
    • Früchte- und Gemüsesäfte.

Getreide wird kaum noch gegessen, dafür mehr Gemüse und gerne, wem es nicht zu kalt ist, auch Salat und Obst.

Am Sonntagmittag oder -nachmittag beginnen wir ganz entspannt mit der Darmreinigung, z.B. mit dem zuvor gekauften Glaubersalz (Anwendung siehe Packungsbeilage) und/oder mit Einläufen, angenehm warm temperiert, um den Darm auszuspülen. Für einen Einlauf kann z.B. Kamillentee oder basisches Salzwasser verwendet werden. Wir trinken viel und wärmen uns nach Bedarf mit Wärmeauflagen, z.B. auf Leber und Nieren oder unter den Füßen – wo immer es beliebt.

Als zusätzlich reinigende Methode hat sich die Zungenreinigung mit einem speziellen Schaber (aus dem Ayurveda) oder einer Zahnbürste bewährt sowie das so genannte Ölziehen. Infos gibt es z.B. hier: yoga vidya: Zungenschaben & Ölziehen

Die verwendeten Öle können individuell ausgewählt werden – ich als Vata-Typ bevorzuge Kokosöl. Kokosöl beruhigt, wenn „zu viel von zuviel“ im Energiesystem unterwegs ist.

 
Ganzheitliches Gesundheitscoaching
Entgiftung | Mo | 4. Tag

Heute treffen wir uns zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr in meiner Praxis in Much.

Wir beginnen mit einem kleinen „Tee-Talk“ zum Ankommen, gefolgt von langsamem Entgiftungs-Yoga – mit heutigem Fokus auf dem Nieren-Qi, dem Speicher unserer vorgeburtlichen und nachgeburtlichen Energie. Gute Beziehung zu uns selbst aufbauen und uns unterstützt zu fühlen sind die Themen, die wir heute mit Energieübungen aus Yoga und Qi-Gong in unser Bewusstsein einladen und die uns mit Affirmationen beim Wandern und in den kontemplativen Pausen begleiten.

Wir stärken uns mit wärmender Gemüsesuppe – sozusagen das Herzstück basischer Ernährung beim Basenfasten – anschließend wandern wir mit neuer Leichtigkeit achtsam und bewusst in der Natur. Bei klarem blauem Himmel führt uns unsere erste Wanderung heute zur Wahnbachtalsperre. Ein traumhaft-surrealer Ort, der sich plötzlich nach einer Kurve den Sinnen darbietet.

Auch das ist Basenfasten: ausreichend Getränke und Äpfel für einen Pausensnack zwischendurch sind dabei.

Je nachdem, wie es die individuelle Zeit zulässt, lade ich euch ein, im Anschluss an unsere Wanderungen für einen Tee oder eine Suppe bei mir einzukehren.

Um 14 Uhr ist damit das gemeinsame Programm zu Ende.

Zu Hause wird das Programm wieder in Eigenregie fortgeführt: Ausruhen mit Leberwickel; am (späten) Nachmittag darf es eine selbst gewählte basische Gemüseeinheit sein. Natürlich viiiiiel trinken, am besten Ingwerwasser und basische Kräutertees! Rezepte zum Nachkochen für das Basenfasten zu Hause gibt es ebenfalls.

 
Bachlauf
Die Mitte finden | Di | 5. Tag

Nachdem wir über das Nieren-Qi begonnen haben, uns in fließender Balance zu üben, beginnen wir heute damit, uns erdig zu zentrieren. Unsere Yogaübungen sind sanft, kräftigend und zentrierend, um unsere Mitte zu kultivieren. Unsere Mitte, Hara oder auch goldener Herd genannt, repräsentiert als Zentrum unsere Lebenskraft, die sich nach oben hin zum Himmel verbindet und nach unten mit der Erde verwurzelt. Eine lebendige Mitte lädt ein, in jedem Augenblick gegenwärtig zu sein, um spontan mit dem Leben fließen zu können und in Resonanz zu sein – gleichermaßen in Stabilität und Flexibilität.

An diesem Tag wird die Energie in uns schon feiner, wie auch die Wahrnehmung in und um uns herum…
Unsere Wanderung führt uns heute durch das auenhafte Naafbachtal, mit seinem vollen und wild sprudelnden breiten Bachlauf.

Glitzernde Strahlen der Märzsonne sprenkeln Lichtpunkte auf nochmals vereiste Pfützen. Die Wege durch das Auenland lassen uns ein tiefes Verbundenheitsgefühl zu den Yin-Elementen Erde und Wasser empfinden. Kontemplatives Verweilen am Bachufer, eins werden mit dem, was ist. Auf der Erde stehend, in Stabilität und Flexibilität, dem bewegten Fluss des Wassers und der Gedanken und Gefühle nachspüren. Innehalten, lauschen, atmen… ein Lächeln im Gesicht… Gegenwärtiger Moment = wunderbarer Moment!

 
Basenfasten Geh-Meditation
Geh-Meditation | Mi | 6. Tag

Zentriert und bewegt. Die heutigen Yogaübungen sind auf die Elemente Erde und Holz sowie die jeweils dazugehörenden Meridiansysteme Milz/Magen und Leber/Gallenblase abgestimmt. Für unsere Geh-Meditation bleiben wir drinnen, sehr intensiv, erdend und Bewusstsein schaffend, für ein erhaben aufgerichtetes Körpergefühl. Immer dabei: Hara, Herz, Hirn und Hand …und Fuß mit wachsender Freude am sich erneuernden Lebensgefühl!

 
Basenfasten intensiv Einzelcoaching
Frühlingskraft nutzen | Do | 7. Tag

Die Kraft des Frühlings-Elementes Holz lässt die Pflanzen aus der Winterstarre erwachen. Beinahe aggressiv schießen die ersten Schneeglöckchen und Krokusse aus der Erde. Wir aktivieren heute Leber- und Gallenblasenmeridian. Mut, Kreativität, Selbstverwirklichung und Selbstentwicklung nutzen die impulsive Frühlingskraft.

Unsere Wanderung führt uns heute am munter sprudelnden Wahnbach entlang – lebendige Zielstrebigkeit – Flexibilität und Stabilität.

 
Basenfasten im Vorfrühling
Zielstrebigkeit | Fr | 8. Tag

Wieder sprechen wir heute Leber und Gallenblase an. Um die gefundene, impulsive Kraft kreativ zu nutzen dienen die heutigen Yogaübungen dazu, uns nach Außen zu richten, Ziele zu erkennen, das Gute aus der Vergangenheit mitzunehmen und mutig, mit freudiger Aggressivität und Zielstrebigkeit, kreativ unseren Weg zu gehen.

Für einen weiten Blick spazieren wir heute unseren Dorfhügel hinauf und wagen einen gespannten Blick in die Zukunft. Bei einem umfangreichen Buffet stellen wir uns gegenseitig Gerichte vor, die wir beim Basenfasten zu Hause ausprobiert haben. Lecker!