Samstag, 24.2.2018

Nach zwei feuchtkalten Regentagen scheint heute die Sonne, als hätte sie nie etwas anderes gemacht… Pünktlich gelandet holen wir unsere Gäste in Palma ab – Volkmar als prima Chauffeur unseres Mietwagens mit Maria, Karin, Josef, Rosi und Petra T; Kerstin, Inga und Andreas sowie der Großteil der Koffer fahren mit Petra K im T4.
Statt sofort in unser Seminarhaus zu fahren beginnen wir unsere Woche bei dem schönen Wetter mit einem Ausflug auf „unseren“ Markt in Santanyí. Mediterraner Entlastungstag: Im „Año 1849“ schlemmen wir bei Sabine Sattler köstlich zu Mittag. Dann werden fleißig Mandeln und frische Datteln gekauft.

Karin findet eine bunte Sommerhose, Petra K. holt sich die obligatorischen Puschen.
Wir beschließen, „C‘an Petris“, unser „neues Häuschen“, zu besichtigen. Jetzt aber an den Strand - auf in die Cala Santanyí! Mit einigen Qi-Erweckungsübungen begrüßen wir das Meer! Gutes Qi!

Zufrieden und müde machen wir uns anschließend auf den Weg in die Ausläufer der Tramuntana – toll, wie die Berge hinter jedem Hügel immer näher kommen und die Silhouetten sich schärfen.
Begeistert stehen wir vor unserem Domizil für die Woche – La Serrania ist wirklich atemberaubend schön. Nach der Zimmerverteilung und ein bisschen Koffer auspacken gibt es Suppe und „Ofengerümpel“, dazu viele verschiedene Tees und unser ab jetzt stets vorhandenes Ingwerwasser.
Nach einer ersten Gesprächsrunde zu Befindlichkeit und geplantem Ablauf der nächsten Tage geht es ab ins Bett.

Sonntag, 25.2.2018

Zur Begrüßung gibt es morgens vor dem Yoga Tees und frisch aufgeschnittene Orangen, in denen man die Sonne schmeckt! Unsere erste Yoga-Einheit widmet sich heute dem Thema „Ankommen im Veränderungsprozess. Loslassen - Fasten“. Gemeinsam kümmern wir uns dann ums Frühstück – Tisch decken, Hirse und Obst zubereiten, in geselliger Runde schlemmen, abräumen, spülen (bzw. Spülmaschine einräumen).
Heute werden wir die Gegend erkunden – frohgemut machen wir uns auf den Weg in Richtung „Coves de Campanet“. Die Sonne scheint auch heute wieder so schön, dass wir lieber gemütlich ihre Strahlen und die fantastische Aussicht genießen, statt uns in eine dunkle Höhle zu verkriechen.

Auf dem Rückweg nehmen wir zunächst die Straße, um den Grund für das stete Bimmeln zu erkunden, das uns bisher ohne Unterlass begleitet hat: Eine riesige Schafherde, die zwischen den dicken Bohnen als natürlicher „Unkrautvernichter“ ihre Arbeit verrichtet. Dazwischen Lämmer, die ihren Müttern blökend hinterher springen – begleitet von unseren „Oooohs“ und „AAAAhs“ und „wie süüüüß“.
Wieder zurück ist es Zeit, das Abendessen zuzubereiten – heute, am zweiten Entlastungstag, darf es noch etwas Salz sein. Gekocht wird allerdings bereits ohne: Gemüse-Tomatensuppe, Salat mit Kartoffel-Zitronendressing und Knollen aus dem Ofen. Lecker!
In unserer Abendrunde geht es heute um den Verlauf der Woche, um das Thema Fasten / Basenfasten allgemein und Fragen zum Thema Entgiftung/ Entschlackung/ Entsäuerung, Leberwickel, Mundhygiene.

Montag, 26.2.2018 | 1. Fastentag

Tees & Orangenschnitze stehen heute früher bereit, auch das Morgenyoga, heute zum Thema „Kreativität – das Innere Verkörpern“, ist eine halbe Stunde früher angesetzt. Der Grund: heute fahren wir nach Santanyí zu Julia. Staffeleien & Farben warten dort auf unsere kreativen Impulse.
Eine Herausforderung ist es schon, intuitiv die Seele mit Farben auszudrücken, auch mal einfach mit Händen aufs Blatt verteilt, wieder weggewischt, etwa erkennen in der Farbe und neue Gestaltung
Mittags gibt es unser mitgebrachtes, basisches Schlemmermahl.
Nach intensiven Prozessen auf und vor der Leinwand verwandeln sich die weißen Flächen nach und nach in echte, innigliche Kunstwerke. Alle sind gegenseitig schwer beeindruckt von dem, was da so geschlummert hat. Wie wäre es mit Malutensilien zum nächsten Geburtstag?
In zwei Etappen geht es zurück in die Berge. Es gibt an diesem Abend noch eine schnelle, schmackhafte Tomatensuppe, dann geben wir uns der Müdigkeit hin.

Dienstag, 27.2.2018 | 2. Fastentag

Die Yoga-Einheit beschäftigt sich heute mit dem Thema „Ich bin“
Unser Frühstück bereiten wir auch heute alle gemeinsam nach dem Yoga. Am Frühstückstisch gibt es Informationen zu verschiedenen Superfoods (Flohsamenschalen, Maca, Baobab, Sprossen, Algen,…)
Die Sonne versteckt sich hinter tief hängenden Wolken; der gestrige Tag war tief berührend und recht anstrengend, daher beschließen wir, die Zeit am Nachmittag individuell zu gestalten: mit basischen Bädern in den tollen, tiefen Wannen und/oder Einzelsitzungen bei Petra T, mit Tagebuch schreiben...

Ein paar treffen sich zu freiem Austausch am prasselnden Kaminfeuer, andere ziehen sich zum Schlafen zurück oder zu mit individuellen Erkundungen auf dem Gelände rund um unser Seminarhaus. Durchaus auch eine neue Herausforderung, mitunter von Stresssymptomen begleitet, dem scheinbaren Nichts zu begegnen; zu bemerken, welch alte Krusten sich lösen - auch durch Fasten vom Tun. Jetzt heißt es, in den Seins-Modus kommen, achtsam, neugierig und freundlich sein mit all dem, was sich dann zeigt.
Abends kreativieren wir gemeinsam unser basisches Schlemmermahl: es gibt Zucchini-Spaghetti, gebratene Pilze, Süßkartoffeln & Kartoffeln aus dem Backofen, Guacamole und dazu Salat mit Kartoffeldressing, Nüsse, Samen und frische Kräuter nach Geschmack.
Später sitzen wir gemütlich am Kamin und lassen uns vom Schein und der Wärme des Feuers einhüllen – Dank an unsere Feuermacher! In geselliger Runde gibt es heute Informationen zum Säure-Basen-Haushalt, vor allem zu Stressmanagement, Übersäuerung und Darmreinigung.

Mittwoch, 28.2.2018 | 3. Fastentag

Wieder begrüßen uns heute die sonnig-gelben Orangen – draußen ist es dagegen bewölkt und Regen droht…
In unserer Yoga-Einheit dreht sich heute alles um „Umgang mit Veränderung“
Die ersten Tropfen fallen. Allerdings ist heute Markt in Port de Pollenca… Wir sind mutig und beschließen, zu fahren. Und siehe da – unten am Meer ist es trocken!
Neben Mitbringseln, Taschen, Regenschirmen & mehr, wird von den Teilnehmern sehr inspiriert Gemüse fürs Abendessen ausgesucht und eingekauft. Bevor wir zurück in die Berge fahren spazieren wir zum Pier und genießen die „GROßE STILLE“ zwischen Himmel, Bergen & einem silbern schimmernden, ruhigen Meer. Von hier aus reicht der Blick bis zum „Cap Formentor“. Da schwingt die tiefe Sehnsucht nach Einheit ...

Nach unserem Ausflug gibt es erst einmal Rote-Bete-Suppe und Nüsse für den kleinen Hunger, dann ist Chillen auf den Sofas am Feuer angesagt, teilweise mit tränenlachenden Albernheiten.
Zur Zubereitung des „Abendmahls“ treffen sich heute - unabgesprochen und doch ganz selbstverständlich – die weiter lachenden Frauen in der Küche. Heute gibt es die auf dem Markt erstandenen herrlich frischen, grünen Bohnen mit Tomaten, dazu Kartoffelstampf mit Möhrchen, Salat, Guacamole, Kürbis vom Blech, zum Dessert werden Bratäpfel mit Rosinen-Hirsefüllung in Kokosmilch serviert. Köööstlich!!!
Auch ganz selbstverständlich geschehen - heute ist Männerabend in der Küche: Andreas, Volkmar, Josef und Davíd rocken ganz entspannt mit Männerhumor die Nachsorge.
Unsere abendliche Runde am Kamin „Umgang mit Besonderheiten“. Draußen zeigt sich ein magischer Vollmond...

Donnerstag, 1.3.2018 | 4. Fastentag

Heutiges Thema unserer Yoga-Einheit: „Weite und Freiheit in mir“
Am Nachmittag fahren wir Richtung Südosten. Wir wagen von Betlém aus den Aufstieg zur Ermitá, einem Männerkloster, dass bis 2007 noch bewirtschaftet wurde. Der, doch etwas, herausfordernde Aufstieg wird durch den grandiosen Ausblick, den wir unterwegs mit Pausen zur Kontemplation, immer wieder genießen dürfen, mehr als wett gemacht. „Weite und Freiheit in uns und um uns herum“. Oben erwartet uns auf dem Hochplateau mit Steilküste ein grandioser Ausblick übers Meer – dem blauen Himmel so nah, unter uns blaues Meer so weit das Auge reicht. Wir lassen uns gerne verlocken, eine Yogaeinheit einzulegen. Wir singen und schreien und lachen herzöffnend kraftvoll in den ungestümen Wind. Eine echte Befreiung!

Dann ruhen wir aus, an einem magischen Plätzchen mit Obst und frischem Trinkwasser aus einer geweihten Quelle, an der wir uns erfrischen und unsere Trinkflaschen füllen. Auch hier gibt es schöne kleine Ecken für eine stille Yoga- oder Meditationseinheit.
Ein Stück weiter noch, durch eine Allee hindurch, dann sind wir am Kloster angelangt und bestaunen die weitläufigen, terrassenförmig angelegten Felder, die sich weit über den Berg ziehen. Ein Teil der Gruppe fährt von hier mit dem Auto zurück, die anderen machen sich tapfer freudig zu Fuß an den Abstieg. Dieser Blick, dieses Erleben ist jede Anstrengung wert!

Zurück „zu Hause“ freuen wir uns schon wieder aufs Schlemmen: Champignons, mit Spinat und Paprika gefüllt, Kartoffeln und Paprika aus dem Backofen, Fenchel mit Mango und Kokosmilch. Heutiger Nachtisch: Birnenkompott.
Abends wird der nächste Tag besprochen und Davíd stellt sich als Demonstrationsobjekt zur Verfügung: Petra T zeigt uns, was zu einem „echten“ Leberwickel nach Kneipp gehört und wie er angewendet wird. Scheint angenehm zu sein – fast wäre er eingeschlafen…!

Freitag, 2.3.2018

5. Fastentag

Beim morgendlichen Yoga dreht sich heute alles um „Abrundung“.
Heute heißt es Koffer packen – es ist unser letzter gemeinsamer Tag!
Trotz dunkler Wolken beschließen wir beim Frühstück am Aussichtspunkt Cap Formentor den Sonnenuntergang „mitzunehmen“. Von da aus geht es dann zum Restaurants Stay, in Port de Pollenca direkt am Wasser, zu unserem obligatorischen Abendessen am letzten Tag „außer Haus“ .

Nach der Mittagssiesta treffen wir uns um 16 Uhr im Yogaraum zum Tai Qi, angeleitet von Rosi und Volkmar. Eine entspannende und energetisierende Nachmittagseinheit. Zur Abrundung leitet uns Maria durch ein kleines Dankbarkeitsritual – von Herz zu Herz ein Namasté!

Pünktlich erklimmen wir die Aussichtsplattform mit ihrem atemberaubenden Blick in unendliche Weite und die Tiefe an der Steilküste hinab, die Sonne versteckt sich jedoch leider. Frischer reinigender Wind rüttelt uns und lässt uns zusammenrücken. Daher sind wir früh im „vegetarischen“ Restaurant Stay. Zum Glück gibt es Johnny, den deutschen Küchenchef, der unser Anliegen persönlich entgegennimmt und uns hervorragende Gemüseteller kreiert… Welch wunderbarer Abschluss einer sehr intensiven, teils turbulenten Woche!
Abends sitzen wir ein letztes Mal am Feuer und lassen die Woche Revue passieren – was wird mitgenommen? Gibt es Anregungen, Wünsche fürs nächste Mal? Was war gut, was kann besser werden?
Danke an dieser Stelle für eure netten Worte, Anregungen und Komplimente. Wir sind sehr gerührt und freuen uns total!!! Danke für euer „So-Sein“, eure Offenheit und euer Vertrauen, eure Freude und eure Ehrlichkeit. Die Anregung, im nächsten Jahr die Reise etwas später mit mehr Sicherheit für sonniges Wetter stattfinden zu lassen, nehmen wir gerne auf!

Samstag, 4.3.2018 | Abreise & erster Aufbautag

Morgens früh fahren wir nach dem sehr frühen sättigenden, warmen Frühstück im strahlenden Sonnenaufgang zum Flughafen – was für ein Abschiedsgeschenk!
Petra & Petra bleiben mit Celine noch bis Sonntag und fahren dann über Barcelona mit dem T4 gen Heimat.
Auf ein Wiedersehen im Sommer an der Brucher!

Sie möchten gerne nächstes Jahr dabei sein? Hier geht es zum Detox-Retreat Basenfasten auf Mallorca 2019

Für alle, die gerne vor dem Winter etwas für Ihr Immunsystem tun möchten empfehlen wir unser Retreat im Herbst.