Yogaphilosophie: der achtfache Pfad des Yoga | die 5 Yamas

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Yoga-Basics

Yoga-Basics

Die Yamas, die "Regeln der äußeren Disziplin" nach Patanjali sind ethische Grundprinzipien, die beschreiben, wie wir unseren Mitmenschen, unserer Umwelt begegnen, um innere Ruhe zu erlangen. Je weniger ich mich von äußeren Ablenkungen - Dingen, Worten, Emotionen - abhängig mache, desto freier und gelassener werde ich.

Ahimsa – Gewaltlosigkeit

Verletze niemanden - sowohl körperlich und mit Worten als auch seelisch und geistig. Sei rücksichtsvoll und wertschätzend zu dir selbst und anderen Lebewesen. Ahimsa bedeutet auch: Wahrheit darf möglichst nie verletzen, ist manchmal eventuell zu verschweigen und steht damit vor

Satya – Wahrhaftigkeit

Sei wahrhaftig & authentisch, verlässlich in allen Bereichen deines Lebens, sei ehrlich dir selbst und anderen gegenüber, wäge dennoch stets ab, inwieweit Ehrlichkeit dem Gebot des Nicht-Verletzens entgegen steht. Satya bedeutet auch: von Erfolg begleitet, in Erfüllung gehend.

Asteya – Achtung

Achte das Eigentum anderer. Wie auch im Christentum meint dieses Prinzip das Stehlen an sich, wie auch das vor der tatsächlichen Tat enstehende Begehren. Das Ansammeln materieller Dinge ist ein weiterer Aspekt, den es zu vermeiden gilt. Lass los, lass frei, was jemand anderem gehört.

Bramacharya - Angemessenheit

Mitgefühl mit anderen auf körperlicher/sexueller Ebene, niemandem den eigenen Willen aufzwingen, im Sexuellen stets ethisch sein, angemessen mit Emotionen und Leidenschaften umgehen.

Aparigraha - Unbestechlichkeit

Gehe maßvoll mit Besitz um. Besitz bindet deine Zeit, deine Energie, dein Geld, wie auch Erwartungen. Besitzlosigkeit bedeutet auch das Schonen von Ressourcen.

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